Allgemein, das ware Leben

Und dann kam der Krebs….. Teil 1

Als Anfang meiner Erzählungen möchte ich mich an der Geburt unseres Sohnes Jonas Leonidas orientieren. Warum, das werden die aufmerksamen Leser erkennen. Und Diejenigen die selbst von dieser Krankheit betroffen sind, werden Alle einen Punkt im Leben haben, wo Sie sagen, ab da lohnt es sich zu erzählen.

Die Schwangerschaft meiner Frau, so würde ich als Mann behaupten, verlief ehr komplikationslos. Da meine Frau er von zährtlicher Natur ist, war es von Beginn an ein Anliegen für mich, Sie soweit es geht zu entlasten. Da ich in früheren Jahren schon einen halbwegs ordentlichen Singelhaushalt geführt habe ( übrings eine Vorraussetzung meiner Frau für eine Beziehung), war das also kein Grund zur Sorge. Erholung war jetzt wichtig für meine Frau, zumal Sie bei nach zu hohem Stress zu epileptischen Anfällen neigt. Soweit ich mich erinnern kann ( mein Gedächnis war noch nie so gut, die Chemos tragen ihren Teil dazu bei und in meinem Leben war oder ist die Verdrängung ein Schutzmechamismus ) verliefen die Kontrollen beim Frauenarzt ehr unaufgeregt. Dagegen war in dieser Zeit mein Abeitsleben alles andere als erfreulich. Zu wenig Stundenlohn, zu viel Arbeit und in der Winterzeit Januar 2013 ( am Anfang der Schwangerschaft) auch noch kräftig vom Chef verarscht worden. Die Firmenhalle in der Schlechtwetterzeit umgebaut und dafür nur Geld vom Amt bekommen, weil ist ja keine richtige Arbeit, sonder Spielerei. Eine Zeit in der mein Unmut, länger in dieser Firma zu arbeiten, stetig gewachsen ist. Eine Zeit in der mir klar wurde, arbeitest du noch nach der Geburt deines Sohnes ( das Geschlecht haben wir uns bis zur Geburt nicht sagen lassen und das war gut so ) in dieser Firma, so wirst du kein guter Vater sein können. Guter Vater im sinne von, ausgeglichen, genug Zeit und ausreichend Energie. So begann die Suche nach einem geeigneten Betrieb in dem ich mich wohl fühlen könnte. Einen möglichen Abeitgeber fand ich besonders interessant, weil die Bilder auf deren Homepage mich sehr ansprachen. Und so hab ich mich dann dort beworben, eine Bewerbung und direkt eine Einladung zu Vorstellungsgespräch. Das lief ganz gut bis ich den Chef auf die Möglichkeit Elternzeit zu nehmen ansprach, weil das war mir ein wichtiges Anliegen. Er sah mich an und sagte das das ganz schön mutig sei, zudem bei Dachdeckern nicht gerade üblich. Am Ende des Gesprächs teile Er mir mit das er nochmal darüber nachdenken muss. Ich fuhr aber mit einem Gefühl nach Hause, den ich hatte ein reines Gewissen. Ich hätte mein Vorhaben auch verschweigen können und Ihm erst sechs Wochen vorher von seinem Glück erzählen müssen. Das wäre rechtens gewesen. Wir einigten uns das ich Elternzeit in Teilzeit nehme, ein entgegenkommen beider Seiten. Mein alter Chef konnte es nicht glauben und war erst mal ein paar Tage sprachlos, aber die restliche Zeit ging problemlos vorbei. Bis zwei Wochen vor dem Abeitgeberwechsel…..

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3 Gedanken zu „Und dann kam der Krebs….. Teil 1“

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